Die neue Illertalbahn

Für das Klima und für die Region
Das Foto zeigt den Projektingenieur Christoph Schieren im Portraitformat.
Copyright: Deutsche Bahn AG

Wir stellen vor: Projektleiter Christoph Schieren

16.09.2026

Er ist als Projektleiter für den südlichen Abschnitt der Strecke von Altenstadt bis Kempten zuständig: Christoph Schieren stellt sich unseren 16 Fragen und gewährt einen Blick hinter die Kulissen des Projekts.

Wie lange bist du schon im Projekt?

Ich bin seit Anfang 2023 als Projektingenieur für Oberleitung und 50 Hz beim Ausbau der Illertalbahn dabei und seit August 2026 als (Teil-)Projektleiter für den Abschnitt Süd.

Was ist deine Aufgabe als Projektleiter? 

Als Projektleiter koordiniere ich die technischen und planerischen Abläufe. Es geht darum, alle Gewerke zusammenzuführen, den Überblick zu behalten und die terminliche sowie fachliche Umsetzung sicherzustellen.

Was hat dich ursprünglich zur Bahn gebracht? 

Ich finde die Bahn kann einen echten, langfristigen Mehrwert für die Gesellschaft bieten. Das möchte ich unterstützen und mit daran arbeiten die Bahn wieder zuverlässig zu machen.

Wie startest du am liebsten in den Arbeitstag? 

Klingt kitschig aber am liebsten in Ruhe und mit einem Kaffee.

Wenn du den Ausbau der Illertalbahn in einem Satz beschreiben müsstest: Wie würde er lauten? 

Der Ausbau ist ein entscheidender Schritt hin zu einem modernen und leistungsfähigen Nahverkehr in unserer Region.

Warum liegt dir das Projekt besonders am Herzen? 

Weil das Projekt quasi direkt vor meiner Haustüre ist, sehe ich unmittelbar, welchen Vorteil eine leistungsfähige und elektrifizierte Strecke für unsere Mobilität hat. 

Was sollten die Menschen in der Region über den Ausbau unbedingt wissen? 

Dass die Bauphasen einige Einschränkungen für die Anwohner:innen mit sich bringen, wir damit mittelfristig aber ein Netz für pünktlichere Züge und eine bessere Anbindung schaffen. 

Auf welchen Meilenstein freust du dich aktuell am meisten? 

Auf den Abschluss der Entwurfsplanung. Mit dem anschließenden Prozess zur Plangenehmigung, können wir endlich in Richtung Bau blicken. 

Was überrascht viele Menschen an deiner Arbeit? 

Wie viele kleine Rädchen ineinandergreifen müssen. Bevor überhaupt der erste Bagger rollt, sind sehr viele Abstimmungen und Genehmigungen notwendig. Diese reichen vom Umweltschutz und der Anwohnerbeteiligung bis hin zur Trassierung und exakten Planung jedes einzelnen Schaltschranks.

Welche Eigenschaft schätzt du an deinem Team besonders? 

Den starken Zusammenhalt und die pragmatische Lösungsorientierung. Auch wenn es mal knifflig wird, ziehen alle an einem Strang. 

Welche Fähigkeit bringst du selbst ins Team ein, auf die du besonders stolz bist? 

Einen kühlen Kopf in stressigen Situationen und die Ausdauer, komplexe Themen beharrlich zu strukturieren. 

Kaffee, Tee oder lieber frische Luft: Was bringt dich bei der Arbeit auf neue Ideen? 

Ganz klar die frische Luft. Die besten Ideen kommen mir beim Fahrradfahren. 

Welche drei Dinge dürfen auf deinem Schreibtisch nie fehlen? 

Wasser, mein Handy, meine Brille.

Eine Bahnabkürzung, die jede:r kennen sollte? 

OLA – Oberleitungsanlage. Diese wird uns auf der Illertalbahn zukünftig oft begegnen.

Was machst du während einer Zugfahrt am liebsten? 

Aus dem Fenster schauen. 

Wohin geht deine nächste Bahnfahrt? 

Nach Stuttgart zu einem Mountainbike-Rennen.