Die neue Illertalbahn

Für das Klima und für die Region

Wichtiger Meilenstein: Abschluss der Vorplanung 

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06.11.2025

Die Vorplanung der Illertalbahn ist abgeschlossen, jetzt startet die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Elektrifizierung, barrierefreie Bahnhöfe und neue Gleise sollen den Bahnverkehr zwischen Neu-Ulm und Kempten zuverlässiger machen. 

Die Elektrifizierung der Illertalbahn geht in die nächste Runde. Das Großprojekt zwischen Neu-Ulm und Kempten hat die Vorplanung abgeschlossen. Damit ist ein zentraler Meilenstein erreicht: Die Planungen stehen, nun beginnt die detaillierte Entwurfs- und Genehmigungsplanung. 

Für Projektleiter Tobias Liebl ist das Ende der Vorplanung ein wichtiger Schritt: „Wir haben im kleinen Team begonnen und viel Aufbauarbeit geleistet. Besonders herausfordernd war, dass wir erstmals vollständig in 3D geplant haben – ein echter Fortschritt gegenüber der bisherigen 2D-Planung.“ 

Die Illertalbahn wird im Auftrag des Freistaats Bayern modernisiert und elektrifiziert. Neben der Oberleitungserrichtung umfasst das Projekt auch den barrierefreien Umbau aller Stationen, den zweigleisigen Ausbau an zwei Abschnitten – zwischen Neu-Ulm Finningerstraße und Senden sowie zwischen Kellmünz und Pleß – sowie die Erneuerung der gesamten Elektrotechnik. Zudem sollen 48 Bahnübergänge überprüft und nach Möglichkeit ersetzt oder aufgehoben werden. Das erhöht einerseits die Sicherheit, andererseits fließen Straßen- und Eisenbahnverkehr störungsärmer. 

Die Illertalbahn ist ein Projekt des Freistaats Bayern. Liebl erklärt: „Der Freistaat hat die Planungsphasen bis zur Genehmigung durchfinanziert. Danach wird die Realisierung über den Bund beantragt.“ 

Ausblick: Genehmigung und Bauvorbereitung 

In der kommenden Entwurfs- und Genehmigungsplanung werden nun die Varianten im Detail ausgearbeitet. Dazu gehören Baugrunduntersuchungen, Gründungsempfehlungen und die genaue Festlegung der Lärmschutzmaßnahmen. Danach folgt das Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt. 

Parallel dazu sollen erste Vorabmaßnahmen beginnen, etwa der barrierefreie Umbau der Station Bad Grönenbach, neue Bahnsteige in Altenstadt sowie die sogenannten „Memminger Halte“, die von den Stadtwerken Ulm umgesetzt werden. 

Für Tobias Liebl und sein Team ist der Abschluss der Vorplanung mehr als ein bürokratischer Schritt: „Es zeigt, dass wir vorankommen – und dass wir mit moderner Planung und enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden etwas bewegen können. Unser Ziel ist, dass die Menschen bald wieder pünktlich und komfortabel mit der Bahn durchs Illertal reisen.“ 

Das Projetteam der Illertalbahn präsentiert die Vorplanungsergebnisse in einem Webcast am 9. Dezember 2025 um 18 Uhr. Die Zugangsdaten werden kurz vor der Veranstaltung hier auf der Website veröffentlicht. Sie haben keine Zeit? Wir werden einen Mitschnitt des Webcasts im Nachhinein ebenfalls hier auf der Seite veröffentlichen.

Ankündigung: Webcast mit dem Projektteam

Das Projetteam der Illertalbahn präsentiert die Vorplanungsergebnisse in einem Webcast am 9. Dezember 2025 um 18 Uhr. Die Zugangsdaten werden kurz vor der Veranstaltung hier auf der Website veröffentlicht. Sie haben keine Zeit? Wir werden einen Mitschnitt des Webcasts im Nachhinein ebenfalls hier auf der Seite veröffentlichen.